Socket Preservation und Socket Seal

Steht bereits vor der Entfernung eines Zahns fest, dass dieser später durch ein Implantat ersetzt werden soll, ist häufig eine unterstützende Maßnahme für das Zahnfach notwendig. Diese verhindert, dass das Zahnfach, die sogenannte Alveole, sich nach der Zahnextraktion zurückbildet und der Knochenabbau einsetzt. Das entstandene Loch im Kieferknochen wird bei der Socket Preservation mit Knochenersatzmaterial, Eigenknochen oder Eigenblut aufgefüllt (häufig kommen auch Kombinationen zum Einsatz) und mit einer Membran abgedeckt. Die Membranen sind entweder tierischen Ursprungs (Schwein, Rind, Pferd) oder können auch aus dem eigenen Blut hergestellt werden (PRGF). Durch diese Behandlung spart man sich häufig spätere aufwendige Knochenaufbauten und vermeidet so weitere Eingriffe und zusätzliche Kosten.

Wollen Sie sich nur die Option auf eine spätere mögliche Implantation erhalten und gleichzeitig eine schmerzärmere und schnellere Wundheilung, so empfehlen wir eine sogenannte Socket Seal durchführt. Dies ist deutlich kostengünstiger als eine Socket Preservation. Dabei wird die Alveole entweder mit einfachen Kollagen-Materialien (Knochen-Vorstufen) oder Eigenblut aufgefüllt. Dies reicht häufig aus, um den Knochen deutlich besser zu erhalten als ohne diese Maßnahmen. Zusätzlich werden postoperative Komplikationen und Beschwerden wie Schmerzen oder Schwellungen vermindert.